Websites für Ärztezentren und Primärversorgungs-Einheiten — ein Auftritt, mehrere Realitäten.
Ein Zentrum ist keine Ordination, nur größer. Es ist eine andere Art von Organisation — mit Überweiser-Netzwerk, interdisziplinären Reisen von Patient:innen, gemeinsamer Administration und individuellen Schwerpunkten pro Ärzt:in. Ihre Website muss das alles sichtbar machen, ohne zu überfordern. Wir bauen sie auf Basis eines Strategiepapiers für Mehrpersonen-Ordinationen.
Was Ärztezentren und PVEs an einer Website wirklich brauchen
- ✓Einzelprofile je Ärzt:in mit eigener Fachgebiet-Positionierung, nicht Team-Kacheln
- ✓Zentrale Marke + klare Sub-Navigation: Patient:in schnell zum richtigen Arzt
- ✓Schema-Architektur: Zentrum + Ärzt:innen + Leistungen als verknüpfter Graph für KI
- ✓Überweiser-Sektion für Kolleg:innen aus dem Umfeld
- ✓Mehrsprachigkeit, Online-Terminbuchung je Ärzt:in, zentraler Empfang
- ✓Patient:innen-Reisen über mehrere Fachgebiete sichtbar machen
- ✓KMU.DIGITAL-Förderung mehrfach abrufbar (pro Ärzt:in ein eigenes KMU)
Montag 07:45 · drei Realitäten im gleichen Zentrum

Dr. Peter Kainz
Gründete vor vier Jahren mit zwei Kolleg:innen die PVE. Heute 6 Ärzt:innen, Physiotherapie, Hebamme, Ernährungsberatung unter einem Dach. Das Konzept funktioniert — aber die Website erzählt davon kaum etwas. Besucher:innen sehen eine Arzt-Praxis mit vielen Gesichtern, nicht die interdisziplinäre Struktur, die das Zentrum ausmacht.
„Unsere Patient:innen verstehen den Wert erst, wenn sie da sind. Vorher sehen sie nur eine große Praxis."
— Dr. Kainz im Erstgespräch mit uns

Frau Bianca Resch
Sie kommt für ihren ersten Termin — eigentlich nur Hausärztin-Überweisung. Was sie nicht weiß: Genau dieses Zentrum könnte ihr komplettes Beschwerde-Management unter einem Dach abbilden — Orthopäde für die Diagnose, Physiotherapie direkt im Haus, bei Bedarf Ernährungsmedizin für Gewichts-Entlastung. Die Website zeigt ihr das nicht. Sie klickt sich zwischen Fachrichtungen durch, versteht aber die Zusammenhänge nicht.
„orthopäde wien 1110 physiotherapie in einem haus"
— ihre Google-Suche, letzte Woche Mittwoch
Zwischen Dr. Kainz und Frau Resch liegt keine Lücke im Angebot. Nur eine Lücke in der Sichtbarkeit der Zusammenhänge — online. Genau dort setzen wir an.
Dr. Peter Kainz und Frau Bianca Resch sind fiktive Personas, zusammengefasst aus anonymisierter Recherche, Fach-Literatur und Interviews. Keine dieser Personen existiert real.
Warum mypraxis.at für Ärztezentren und PVEs
Arzt-Profile statt Team-Kachel
Jede:r Ärzt:in bekommt eine eigene Profilseite mit Fachgebiet-Positionierung — auf Basis unserer 12 Fachgebiet-Strategiepapiere. Ein Hautarzt kommuniziert anders als eine Kardiologin.
Fördermittel mehrfach abrufbar
Jede:r Ärzt:in mit eigener UID = eigenes KMU = eigener Förderantrag. Je nach Zentrumsgröße ergibt das ein relevantes Förderpotenzial über KMU.DIGITAL. Wir begleiten die Antragsstellung mit unserem zertifizierten Förderpartner.
Schema-Architektur für KI
Zentrum + Ärzt:innen + Leistungen als verknüpfter Graph. Suchmaschinen und KI-Systeme verstehen dadurch, wer welche Leistung anbietet und wie die Einheit strukturiert ist.
Sieben Schritte, bevor wir eine Zeile Code schreiben
Ärztezentren und PVEs scheitern an Websites meistens nicht am Design, sondern an der Architektur. Bevor wir bauen, klären wir:
Daten-Destillation
Einzugsgebiet (Geodaten + demografische Struktur), Ärzt:innen-Liste mit Fachgebieten und Schwerpunkten, Assistenzberufe, Überweiser-Netzwerk, Bezugs-Kliniken. Im Erstgespräch mit der Leitung eruieren wir Strukturen und Zielbild. Bei Bedarf bitten wir um eine kurze E-Mail-Zusammenfassung für bestmögliche Qualität.
Archetyp-Triade
Sage + Ruler + Caregiver · Anti-Chaos. Strukturiert, zuverlässig, einladend. Kein Groß-Klinik-Ton, keine Corporate-Rhetorik — aber klar erkennbare Ordnung.
Drei Patient:innen-Reisen
Exemplarische Wege, die Patient:innen durch mehrere Fachgebiete im Zentrum nehmen — plastisch erzählt, nicht als Liste. Das macht den interdisziplinären Mehrwert sichtbar.
Fachrichtungs-Matrix
Visuelle Übersicht: welche Fachgebiete sind vertreten, welche assistierenden Berufe, welche Partner im Haus. Patient:innen sehen auf einen Blick: „Passt mein Anliegen hierher?"
Hook-Typen × Patient:innen-Segmente
Akut-Patient:in (schnell einen Termin), Chronisch-Patient:in (Behandlungs-Kette über mehrere Fachgebiete), Vorsorge-Orientierte, Überweiser-empfohlene, Mehrsprachige. Jede Gruppe hat andere erste Klicks.
Tonalität + Design-Richtung
Klar, strukturiert, nicht steril. Warme Erdtöne mit dezentem Navy, klare Typografie, viel Weißraum. Ärzt:innen-Portraits einheitlich, aber individuell. Bildsprache der Räume authentisch.
Website-Struktur als Ergebnis
Hero = Positionierung, nicht Willkommens-Gruß. Fachrichtungs-Matrix als Haupt-Navigation. Ärzt:innen-Profile einzeln aufrufbar. Überweiser-Sektion separat. Zentraler Termin-Flow mit ärztespezifischer Weiterleitung.
Sage · Ruler · Caregiver · Anti-Chaos
Sage ist die erste Säule: Fachlich strukturiert, Zusammenhänge sichtbar, kompetent in Breite und Tiefe. Ein Zentrum ist nicht eine Ordination, sondern ein Netzwerk — Sage trägt diese Ordnung.
Ruler ist die zweite Säule: Verantwortungsvoll, strukturiert, verlässlich. Das Zentrum bewahrt Ordnung, koordiniert Abläufe, vermeidet Ping-Pong zwischen Fachgebieten. Ruler ist nicht autoritär — sondern organisiert.
Caregiver bleibt als dritte Säule: Versorgend, einladend, persönlich. Trotz Größe darf nichts klinisch-anonym wirken. Jede:r einzelne Patient:in soll spüren: „Hier gibt es einen Menschen, der mich kennt."
Anti-Chaos explizit: keine Team-Wall-of-Fame mit zehn austauschbaren Gesichtern, keine generische „Wir sind ein Zentrum"-Rhetorik. Struktur muss erkennbar sein, ohne kalt zu wirken.
Drei typische Patient:innen-Reisen durch ein Ärztezentrum
Ein Ärztezentrum ist mehr als die Summe seiner Ärzt:innen. Der Mehrwert entsteht durch die Verbindung zwischen ihnen. Drei plastische Beispiele, wie Patient:innen durch das Haus gehen.
Die Knie-Geschichte
Frau Bianca Resch, 51 · Knie-Beschwerden seit 6 Monaten
Fünf Schritte, ein Haus, kein Ping-Pong zwischen Ordinationen. Die Website macht diesen Weg sichtbar — damit Patient:innen wie Frau Resch den Mehrwert schon vor dem Erstanruf verstehen.
Die Familien-Vorsorge
Familie Özgür, 38+35+7+4 · jährliche Vorsorge
Eine Familie, ein Haus, ein Tag. Mehrsprachige Ansprache vorhanden (Deutsch + Türkisch). Die Website zeigt dieses Szenario explizit — damit Familien wie die Özgürs gezielt anrufen.
Die Akut-Kette
Herr Walter Stadler, 64 · plötzliches Vorhofflimmern
Akut-Kette mit minimaler Verzögerung — weil Kardiologie und Hausärztin im gleichen Haus arbeiten. Die Website kommuniziert diese Kapazität ohne dramatisierende Rhetorik.
Eine Fachrichtungs-Matrix macht die Struktur sichtbar
Welche Fachgebiete sind im Zentrum, welche assistierenden Berufe, welche Partner im Netzwerk. Ein Grid statt einer Liste — Patient:innen erfassen die Struktur in drei Sekunden.
◉ = Ärzt:in · ◐ = Assistenzberuf · Partner-Netzwerk (KH, Radiologie, Labor) ist je Zentrum individuell
Vier Sätze, die alles andere tragen
Aus der 7-teiligen Marketing-Thesis destilliert.
Ein Ärztezentrum ist kein größerer Hausarzt."
Der eigentliche Wert liegt in den Verbindungen zwischen Fachgebieten. Die Website muss diese Verbindungen sichtbar machen — sonst wirkt das Zentrum wie eine Gruppenpraxis ohne Konzept.
Patient:innen-Reisen überzeugen mehr als Leistungslisten."
Wer liest schon eine Liste von 30 Leistungen? Aber eine Geschichte in 5 Schritten, wie eine Knie-Patientin durch das Haus geht — das bleibt hängen und macht den Mehrwert fassbar.
Einzelprofile je Ärzt:in sind Pflicht, nicht Kür."
Ein Team-Grid mit Namen unter Portraits funktioniert nicht. Jede:r Ärzt:in braucht eine eigene Profil-Seite mit Fachgebiet-Positionierung — sonst verliert das Zentrum im Ranking gegen Einzelordinationen.
Überweiser brauchen einen eigenen Pfad."
Kolleg:innen, die Patient:innen überweisen, sind ein oft übersehener Traffic-Kanal. Eine eigene kurze Sektion „Für Überweiser:innen" mit klaren Kommunikations-Wegen macht den Unterschied.
Methodik mit Fundament — nicht aus dem Stegreif
Die Triade „Sage + Ruler + Caregiver · Anti-Chaos" stammt aus dem 12-Archetypen-Modell von Margaret Mark und Carol S. Pearson („The Hero and the Outlaw", 2001). Die Patient:innen-Reisen folgen Methoden aus dem Service-Design (Journey Mapping). Die Marketing-Thesis ist nach Baulig-Prinzip 7-teilig aufgebaut. Für Ihr Zentrum erstellen wir zusätzlich ein individualisiertes Papier — auf Basis Ihrer Geodaten, Ihres Einzugsgebiets, Ihrer Fachrichtungs-Matrix und eines Erstgesprächs mit der Leitung. Bei Bedarf bitten wir um eine kurze E-Mail-Zusammenfassung für bestmögliche Qualität.
Was auf vielen Zentrums-Websites stört — und was nicht funktioniert
- ✗Team-Grid mit 10 Gesichtern und Namen, aber ohne Profile — Patient:innen klicken nicht durch.
- ✗Zentrale Leistungsliste statt Fachrichtungs-Matrix — unübersichtlich, nicht scanbar.
- ✗„Willkommen in unserem Zentrum" als Hero — kein Inhalt, kein Positionierungs-Signal.
- ✗Kein Überweiser-Bereich — obwohl Überweisungen signifikanter Traffic-Anteil sind.
- ✗Einheitliches Stockfoto-Portrait für alle Ärzt:innen — wirkt maximal corporate, minimal persönlich.
- ✗Kein Schema-Markup — KI-Systeme erkennen das Zentrum nicht als Organisation, sondern als Einzelpraxis.
- ✗Online-Terminbuchung ohne Arzt-Spezifität — Patient:innen landen beim falschen Ärzt:in.
Strukturiert, klar, nicht corporate
Warme Erdtöne mit dezentem Navy, viel Weißraum, klare Typografie mit deutlicher Hierarchie. Arzt-Portraits in einheitlicher Bild-Ästhetik (gleiches Licht, Hintergrund, Bildsprache), aber individuell. Fachrichtungs-Matrix als tragendes visuelles Element. Animation minimal, keine corporate Showcase-Anmutung.
Neun Blöcke, die auf einer Zentrums-Website funktionieren
Hero mit Positionierung
Nicht „Willkommen", sondern eine klare Aussage: „Ihr interdisziplinäres Ärztezentrum in Wien-Simmering. 6 Ärzt:innen, 3 Assistenzberufe, ein Haus."
Fachrichtungs-Matrix
Als tragendes visuelles Element. Patient:innen erfassen in 3 Sekunden: welche Fachgebiete, welche Assistenzberufe, welche Partner.
Patient:innen-Reisen
3 plastische Beispiele, wie Patient:innen durch das Haus gehen. Akut-Kette, Chronisch-Management, Familien-Vorsorge. Geschichte statt Liste.
Ärzt:innen-Profile einzeln
Je Ärzt:in eine eigene Seite mit Fachgebiet-Positionierung, Schwerpunkt, Arbeitsweise. Auf Basis der 12 Fachgebiet-Strategiepapiere.
Überweiser-Bereich
Eigene Sektion für Kolleg:innen aus dem Umfeld. Kontakt-Wege, Fax/Mail für Überweisungen, Terminvereinbarung direkt.
Terminbuchung ärztespezifisch
Patient:in wählt erst Anliegen, dann passenden Ärzt:in — nicht umgekehrt. Reduziert Fehl-Terminierungen.
Mehrsprachigkeit explizit
Über das Accessibility-Widget 10 Sprachen. Zusätzlich: Sprachkompetenzen pro Ärzt:in im Profil sichtbar („Englisch, Serbokroatisch").
Ordinations-Räume sichtbar
Echte Bilder — Empfang, Wartezonen, Behandlungsbereiche. Keine Stock-Interior-Shots.
Schema-Architektur
Zentrum als MedicalOrganization, jede:r Ärzt:in als Physician, verknüpft. Damit Suchmaschinen und KI-Systeme die Struktur verstehen.
Für überweisende Kolleg:innen
Überweisungen sind für Zentren ein unterschätzter Traffic-Kanal. Wir bauen eine eigene kurze Sektion — klar strukturiert, Fax/Mail/Telefon, Anamnese-Template als PDF zum Download, Kontakt-Person.
- →Direkte Fax-Nummer und Sicher-Mail für Überweisungen
- →PDF-Vorlage Überweisungs-Info zum Download
- →Ansprechperson je Fachgebiet für Rückfragen
- →Befund-Rückmeldung-Prozess erklärt
- →Notfall-Überweisung gesondert ausgewiesen
Ihr Zeitaufwand skaliert mit Ärzt:innen-Zahl
Erstgespräch mit der Leitung (60 Min), Kurz-Profil-Gespräche mit jeder:m Ärzt:in (30 Min pro Person), Content-Freigaben, Launch. Bei 6 Ärzt:innen typischerweise 8-12 Stunden gesamt verteilt.
Investition
Qualität statt Pauschalpreis. Jedes Angebot wird maßgeschneidert — nach Anzahl Ärzt:innen, Umfang der Schema-Architektur, Mehrsprachigkeit, Patient:innen-Reisen und Ihrem Budget — und immer persönlich mit der Zentrums-Leitung durchgesprochen. Kein Online-Konfigurator, kein Paket ins Blaue.
KMU.DIGITAL je Ärzt:in einzeln beantragbar — wir prüfen das im Erstgespräch gemeinsam mit unserem Förderpartner.
Erste Zentrums-Referenzen sind in Arbeit — namentliche Nennungen folgen nach schriftlicher Freigabe.
Häufige Fragen
Aus Gesprächen mit Ärztezentren & PVEs.
Wir behandeln jedes Fachgebiet einzeln. Unsere 12 Strategiepapiere sind die Grundlage — jede:r Ärzt:in in Ihrem Zentrum bekommt die passende fachgebiet-spezifische Positionierung. Ein Hautarzt kommuniziert anders als eine Kardiologin.
Ja — darauf ist die Architektur ausgelegt. Neue Arzt-Profile werden modular hinzugefügt (typisch 2-5 Tage pro Profil). Ausgeschiedene Ärzt:innen werden sauber depubliziert (DSGVO, Suchmaschinen-Signalisierung, Redirect auf Zentrum).
Jede:r Ärzt:in mit eigener UID ist ein eigenes KMU — also eigener Förderantrag möglich. Je nach Zentrumsgröße entsteht daraus ein relevantes Förderpotenzial. Unser zertifizierter Förderpartner begleitet die Anträge. Die Details berechnen wir individuell im Erstgespräch.
Schrittweise geht. Viele Zentren starten mit einer Basis-Website (Zentrum-Seite + 2-3 Profil-Seiten) und erweitern dann. Das senkt die Hürde und erlaubt ein Reinwachsen. Die Architektur ist ab Tag 1 auf Erweiterung ausgelegt.
Eigener Überweiser-Bereich mit Fax-Nummer, Sicher-Mail, PDF-Vorlage, Ansprechperson je Fachgebiet. Das macht Überweisungen einfacher — und bringt oft mehr Traffic als direkte Patient:innen-Akquise.
Die Gruppenpraxis-Website ist oft eine Einzelordinations-Website mit mehreren Ärzt:innen-Portraits. Eine Zentrums-Website macht die Zusammenhänge sichtbar: wie laufen Patient:innen-Reisen, welche Assistenzberufe sind integriert, welche Partner, welche Überweiser. Das ist ein anderer struktureller Ansatz — und ein signifikanter Vertrauens-Hebel.
Der nächste Schritt
Ein 60-Minuten-Erstgespräch mit Ihrer Zentrums-Leitung. Kostenlos, unverbindlich. Wir sprechen Struktur, Förderpotenzial und Zeitplan durch — ehrlich.

