Websites für Neurologie — für Patient:innen und die, die sie begleiten.
Migräne-Patient:innen seit zwölf Jahren. Tochter einer Mutter mit Demenz-Verdacht. Junge MS-Verdachts-Fälle. Schlaganfall-Angehörige. Ein Fach, das zwei Zielgruppen gleichzeitig adressieren muss — Patient:innen und Angehörige. Grundlage: unser 21-seitiges Strategiepapier Neurologie.
Was Neurologie-Patient:innen besonders macht
Neurologie ist das Fach mit dem höchsten Angehörigen-Anteil. Bei Demenz-Verdacht bringt oft die Tochter die Mutter. Bei Schlaganfall plant die Ehefrau die Reha. Bei Parkinson ist der Sohn der Erstkontakt. Eine Neurologie-Website muss deshalb zwei Zielgruppen ansprechen: die Patient:innen selbst und diejenigen, die sie begleiten.
Dazu kommen die „klassischen" Wahlarzt-Zielgruppen: chronische Migräne-Patient:innen nach zwölfjähriger Odyssee, junge MS-Verdachts-Fälle mit Sensibilitätsstörungen, Tremor-Patient:innen mit Parkinson-Angst. Jede dieser Gruppen erwartet anderen Ton.
Unser Ansatz: Angehörigen-Pfad als gleichwertige Haupt-Sektion, nicht als Anhang. Plus eigene Sub-Landings für Demenz-Abklärung, Migräne-Therapie und Schlaganfall-Nachsorge.
Ein Sonntagabend in Wien · zwei Generationen

Dr. Elisabeth Holzer
Achtzehn Jahre Klinik, Schwerpunkt Kopfschmerz-Therapie + Demenz-Diagnostik. Sie nimmt sich Zeit, bietet lange Erstgespräche. Ihre Website soll zeigen, dass Angehörige bei ihr willkommen sind — ohne dass die Praxis als „Alten-Spezialisierung" wirkt.
„Bei mir darf die Tochter den Termin vereinbaren. Das muss die Website klarstellen."
— Dr. Holzer im Erstgespräch mit uns

Sabine Koller
Alle zwei Wochen fährt sie zu ihrer Mutter in St. Pölten. Beim letzten Besuch: die Mutter hat dreimal in einer halben Stunde dieselbe Frage gestellt. Sabine hat zehn Stunden gegoogelt und weiß — das ist nicht „halt alt". Die Mutter weigert sich gegen jeden Arzt-Termin. Sabine sucht eine:n Neurolog:in, der:die ohne die Mutter zuerst mit ihr sprechen würde.
„neurologe wien termin für angehörige ohne patient"
— ihre Google-Suche, 22:14 Uhr
Zwischen Dr. Holzer und Sabine Koller liegt keine fachliche Lücke. Nur eine Lücke im Suchen und Finden — online. Genau dort setzen wir an.
Dr. Elisabeth Holzer und Sabine Koller sind fiktive Personas, zusammengefasst aus anonymisierter Recherche, Fach-Literatur und Interviews. Keine dieser Personen existiert real.
Nicht Demografie — konkrete Menschen.
Die Patient:innen-Typen aus unserem 21-Seiten-Strategiepapier Neurologie.
Die folgenden Profile sind fiktive Personas — zusammengefasst aus anonymisierter Recherche, Fach-Literatur und Interviews. Keine dieser Personen existiert real. Die Muster stimmen, die Namen nicht.

Lehrerin. Migräne seit Teenagertagen, 10-15 Attacken pro Monat. Hat alle Standardtherapien durch. Sucht eine Neurologin, die CGRP-Antikörper verordnet — Kassen-Neurologin hält das für „zu teuer".

Bankkauffrau, Mutter in St. Pölten. Dreimal dieselbe Frage in einer halben Stunde. Mutter weigert sich gegen Arzt-Termine. Sabine will zuerst allein sprechen, bevor sie die Mutter überzeugt.

IT-Systemadministrator. Seit drei Monaten nächtliches Kribbeln in den Händen, manchmal im Fuß. Hausarzt hat MRT angefragt, Wartezeit 4 Monate. Er googelt, findet MS-Verdachts-Symptome, hat Angst.

Ingenieur. Seit einem Jahr leichter Tremor in der rechten Hand, beim Feinmotorischen. Er hat es bisher verdrängt. Seine Frau hat ihn überredet, endlich zu gehen. Er hat Angst vor der Diagnose.

Pensionistin. Ehemann (65) hatte vor vier Wochen Schlaganfall, ist zuhause, Reha läuft. Sie organisiert alles — Therapien, Medikamente, Hilfsmittel. Sie braucht Neurolog:in für Nachsorge + ehrliches Gespräch über Prognose.
Sieben Schritte, bevor wir eine Zeile Code schreiben
Neurologie-Websites müssen zwei Zielgruppen gleichzeitig tragen — Patient:innen und Angehörige. Das prägt jede Design-Entscheidung.
Daten-Destillation
Einzugsgebiet (Geodaten + demografische Struktur), Praxis-Schwerpunkt, bestehende Patient:innen-Profile, regionaler Wettbewerb. Im telefonischen Erstgespräch eruieren wir gemeinsam, welche Zielgruppen Sie ansprechen wollen — und welche tatsächlich kommen. Bei Bedarf bitten wir um eine kurze E-Mail-Zusammenfassung für bestmögliche Qualität des Strategiepapiers.
Archetyp-Triade
Caregiver + Sage, Anti-Magician. Wärme für Angehörige, fachliche Autorität für Patient:innen.
Fünf Patient-Personas
Chronische Migräne, Demenz-Angehörige, MS-Verdacht, Parkinson-Verdrängung, Schlaganfall-Angehörige.
Marketing-Thesen
Baulig-7-teilig: Problem (Neurologie-Websites vergessen Angehörige) bis Beweis.
Hook-Typen × Persona-Matrix
Sabine (Angehörige) braucht „wir sprechen mit Ihnen zuerst". Julia (Migräne) braucht „CGRP-Therapie erklärt". Matrix steuert.
Tonalität + Design-Richtung
Ruhig, warm, neurologisch seriös. Keine „modern-cool"-Ästhetik. Altersgemischte Bildsprache.
Website-Struktur als Ergebnis
Hauptseite + Angehörigen-Pfad + Sub-Landings Demenz/Migräne/Schlaganfall.
Caregiver · Sage · Anti-Magician
Caregiver ist dominant in Neurologie — weil die Hälfte aller Erstkontakte Angehörige sind. Die Website muss signalisieren: „Sie sind willkommen, auch ohne Ihre:n Angehörige:n." Wärme, Ruhe, Einladung.
Sage trägt die fachliche Autorität: CGRP-Antikörper, Dopamin-Agonisten, Immunmodulation bei MS. Moderne Therapien konkret benennen — nicht generisches „neurologische Behandlung".
Anti-Magician gilt besonders bei MS und Parkinson: keine „Heilung"-Versprechen, keine „wir stoppen die Krankheit"-Phrasen. Das verletzt die informierten Patient:innen (Tobias, Franz) und ihre Angehörigen sofort.
Vier Sätze, die alles andere tragen
Aus der 7-teiligen Marketing-Thesis destilliert.
Angehörige sind eigenständige Klient:innen — keine Begleitpersonen."
Sabine-Typ-Patient:innen machen in Neurologie 30-40 % des Marktes aus. Eine Website ohne Angehörigen-Pfad verliert sie komplett.
Moderne Therapien müssen beim Namen genannt werden."
Julia (CGRP), Tobias (Immunmodulation), Franz (MAO-B-Hemmer) googeln Fachbegriffe. Wer „neurologische Behandlung" schreibt, wird nicht gefunden.
Demenz-Abklärung ist eigene Leistung — nicht Teil der „Kognitiven Diagnostik"."
Angehörige googeln explizit „demenz abklärung wien". Eine eigene Landing mit MMST, Uhren-Test, CT/MRT-Ablauf macht den Unterschied.
Nach dem Schlaganfall beginnt die Neurologie erst."
Helga-Typ-Angehörige suchen Nachsorge, ehrliche Prognose, Rehabilitations-Koordination. Ein eigener Bereich auf der Website deckt das ab.
Methodik mit Fundament — nicht aus dem Stegreif
Die Triade „Caregiver + Sage · Anti-Magician" stammt aus dem 12-Archetypen-Modell von Margaret Mark und Carol S. Pearson („The Hero and the Outlaw", 2001). Die Patient:innen-Personas folgen den MIA Social Chronicles. Die Marketing-Thesis ist nach Baulig-Prinzip 7-teilig aufgebaut. Alles zusammen ergibt unsere 21-seitige Strategiepapier-Vorlage für Neurologie. Dieses Strategiepapier ist das Fundament. Für jede Praxis erstellen wir zusätzlich ein individualisiertes Papier — auf Basis Ihrer Geodaten, Ihres Einzugsgebiets und eines telefonischen Erstgesprächs, in dem wir Ihre exakten Zielgruppen eruieren. Bei Bedarf bitten wir um eine kurze E-Mail-Zusammenfassung für bestmögliche Qualität.
Was wir auf vielen Neurologie-Websites sehen — und was nicht funktioniert
- ✗Kein sichtbarer Angehörigen-Pfad — Sabine- und Helga-Typ-Patient:innen werden online nicht gefunden.
- ✗„Wir behandeln: Kopfschmerz, Schwindel, Demenz …" als Leistungsliste — spricht keine Persona emotional an.
- ✗Generische Formulierungen („moderne neurologische Therapie") statt konkreter Verfahren (CGRP, Immunmodulation, DBS).
- ✗Schlaganfall-Nachsorge nicht erwähnt — Helga-Typ-Angehörige suchen gezielt.
- ✗Demenz-Abklärung als Unterpunkt unter „kognitive Untersuchung" — Sabine-Typ googelt „demenz abklärung wien" explizit.
- ✗Keine Alters-Spreizung in Bildsprache — Neurologie hat Patient:innen von 28 bis 85.
Warm und seriös — für zwei Generationen zugleich
Farbwelt: gedämpftes Navy mit warmen Erdtönen. Kein Cool-Grau, kein Tech-Feeling. Typografie: gut lesbare Serif für Headlines, klare Sans für Body. Bildsprache: Hände, Gespräche, Altbau-Ordinationen. Keine lächelnden Stock-Models. Menschen aller Altersgruppen im Kontext.
Neun Blöcke, die auf einer Neurologie-Website funktionieren
Hero mit Doppel-Einladung
„Für Patient:innen und ihre Angehörigen" — klar und prominent.
Angehörigen-Pfad als eigene Landing
Sabine-Typ: Termin ohne die/den Patient:in möglich, Erstberatung eigenständig.
Demenz-Abklärung-Sub-Seite
MMST, Uhren-Test, CT/MRT-Ablauf, MCI-vs-Alzheimer-Differenzierung.
Migräne-Therapie-Sub-Seite
CGRP-Antikörper (Erenumab, Galcanezumab), Triptane, Prophylaxe — beim Namen.
MS-Diagnostik-Sub-Seite
MRT-Kriterien, Liquor, Immunmodulation — für Tobias-Typ, der gezielt googelt.
Parkinson-Sub-Seite
Früherkennung, DaTScan, Therapie-Einstellung — ohne Dramatisierung.
Schlaganfall-Nachsorge-Sub-Seite
Helga-Typ: Rehabilitation, Medikation, realistische Prognose.
FAQ mit Zweiteilung
Fragen für Patient:innen + Fragen für Angehörige als zwei separate Gruppen.
Kontakt mit Angehörigen-Option
Formular erlaubt explizit, für Angehörige anzufragen.
Angehörige sind in der Neurologie die häufigsten Erstkontakte
Bei Demenz, Schlaganfall, Parkinson organisieren oft Töchter, Ehefrauen, Söhne den Weg zur Diagnose. Sie googeln Sätze, die auf den meisten Neurologie-Websites nicht beantwortet werden.
- „neurologe wien termin für angehörige ohne patient"
- „mutter geht nicht zum arzt demenz"
- „angehörige schlaganfall nachsorge wien"
- „vater parkinson verdrängt diagnose"
Eine Neurologie-Website mit explizitem Angehörigen-Pfad gewinnt eine der größten Zielgruppen im Fach. Angehörige dürfen allein kommen, einen Termin für den:die Patient:in vereinbaren, eine Einschätzung ohne ärztliche Untersuchung bekommen — das gehört sichtbar in die Kommunikation.
Angehörigen-Pfad in Ihrer Praxis-Website einplanen →So suchen Neurologie-Patient:innen bei Google
Nicht nach Fachbegriffen. Nach dem, was sie plagt.
Mögliche Fragen Ihrer Neurologie-Patient:innen
Die Antworten sind keine fertigen Texte. Sie zeigen, welche Themen auf Ihrer Praxis-Website abgedeckt sein sollten — aus unserer Strategiepapier-Recherche.
Als gleichwertige zweite Zielgruppe, nicht als Anhang. Die Website-Antwort sollte im Hero schon „Für Patient:innen und ihre Angehörigen" signalisieren und eine eigene Landing anbieten, die explizit „Angehörige dürfen allein kommen" klarmacht.
Ja, unbedingt. Die Website-Antwort sollte Fachbegriffe verwenden, die Patient:innen selbst googeln — CGRP-Antikörper, Erenumab, Galcanezumab, Natalizumab. Das signalisiert Augenhöhe.
Wenn Sie Demenz-Abklärung anbieten: ja. Die Website-Antwort sollte MMST, Uhren-Test, CT/MRT-Ablauf, MCI-vs-Alzheimer klar erklären — Sabine-Typ-Angehörige googeln das explizit.
Als eigenständige Leistung, nicht als „nach der Klinik". Die Website-Antwort sollte Rehabilitation, Medikation, ehrliche Prognose ansprechen — Helga-Typ-Angehörige suchen genau das.
Mit Ernst und ohne Dramatisierung. Die Website-Antwort sollte Früherkennung als Chance darstellen („je früher, desto mehr Optionen"), nicht als Urteil.
Realistisch 45-60 Minuten. Die Website-Antwort sollte das konkret benennen — Julia-Typ (Migräne-Odyssee) und Sabine-Typ (Angehörige) rechnen mit einer substantiellen ersten Begegnung.
Reden wir über Ihre Neurologie-Website
Ein 30-Minuten-Erstgespräch mit Kevin. Kostenlos, persönlich. Wir besprechen Ihre Schwerpunkte (Kopfschmerz / Demenz / MS / Bewegungsstörungen) und wie Sie Angehörige als gleichwertige Zielgruppe adressieren.



