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Online-Terminbuchung für Ärzte in Österreich: Die besten Anbieter im Vergleich 2026

Kevin Hofbauer12 Min. Lesezeit
Patientin bucht auf dem Smartphone einen Arzttermin online, im Hintergrund eine moderne Arztpraxis mit Empfangsbereich

Patientinnen und Patienten erwarten 2026, dass sie einen Arzttermin online buchen können – jederzeit, ohne Anruf, ohne Warteschleife. Für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Österreich bedeutet das: Wer keine Online-Terminbuchung anbietet, verliert Patienten an Ordinationen, die es tun. Doch welcher Anbieter passt zur eigenen Ordination? Die Auswahl ist groß und unübersichtlich.

Dieser Artikel vergleicht die wichtigsten Anbieter für Online-Terminbuchung in Österreich: Latido, Doctolib (ehemals Doctory), Offisy, Appointmed und TerminOnline von der Österreichischen Ärztekammer. Neutral, praxisnah und mit allen Informationen, die Sie für eine fundierte Entscheidung brauchen.

Warum Online-Terminbuchung 2026 Standard sein sollte

Die Zeiten, in denen Patienten ausschließlich per Telefon einen Termin vereinbart haben, sind vorbei. Mehrere Faktoren machen die Online-Terminbuchung 2026 zur Pflicht statt zur Kür:

Patientenverhalten hat sich verändert. Über 70 % der unter 45-Jährigen in Österreich bevorzugen digitale Kanäle für Alltagserledigungen – Arzttermine eingeschlossen. Wer abends um 21 Uhr Zahnschmerzen hat, will sofort einen Termin buchen und nicht bis Montag früh warten.

Das Telefon ist überlastet. In den meisten Ordinationen ist das Telefon der größte Stressfaktor. Montag früh, nach Feiertagen und rund um die Mittagspause ist die Leitung dauerhaft besetzt. Jeder Patient, der online bucht, ist ein Anruf weniger.

Weniger No-Shows. Automatische Terminerinnerungen per SMS oder E-Mail reduzieren Terminausfälle um 25–40 %. Das spart Zeit und schont Nerven – bei Ihnen und bei den Patienten.

Google bevorzugt Ordinationen mit Buchungsmöglichkeit. Das Google Business Profil zeigt Ordinationen mit integrierter Online-Terminbuchung prominenter an. Auch KI-Systeme wie ChatGPT und Perplexity empfehlen bevorzugt Ärzte, bei denen eine direkte Terminbuchung möglich ist.

Wettbewerbsvorteil – noch. Derzeit bieten geschätzt 30–40 % der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Österreich eine echte Online-Terminbuchung an. Wer jetzt umsteigt, hat noch einen Vorsprung. In zwei bis drei Jahren wird es Standard sein – dann ist es kein Vorteil mehr, sondern ein Nachteil, wenn man es nicht hat.

Die wichtigsten Anbieter im Vergleich

Latido

Was es ist: Latido ist eine österreichische Plattform, die sich auf die Online-Terminbuchung für Ärzte spezialisiert hat. Die Plattform ist sowohl ein Patientenportal (Patienten können über latido.at nach Ärzten suchen und direkt buchen) als auch ein Buchungssystem, das in die eigene Website integriert werden kann.

Vorteile:

  • Österreichisches Unternehmen mit Sitz in Wien – Daten bleiben in Österreich
  • Einfache Einrichtung, kein technisches Vorwissen nötig
  • Patientenportal bringt zusätzliche Sichtbarkeit
  • Automatische Terminerinnerungen per SMS und E-Mail
  • Integration in gängige Praxisverwaltungssysteme (CGM, Innomed)
  • Videokonsultation als Zusatzfunktion verfügbar
  • Kostenloser Basiseintrag auf der Plattform

Nachteile:

  • Die Plattform ist gleichzeitig ein Verzeichnis – Ihre Ordination steht neben der Konkurrenz
  • Abhängigkeit von der Plattform: Patienten gewöhnen sich an latido.at, nicht an Ihre Website
  • Funktionsumfang im Basistarif begrenzt
  • Weniger Anpassungsmöglichkeiten im Design als bei spezialisierten Praxissoftware-Lösungen

Ungefähre Kosten: Basiseintrag kostenlos. Premium-Profile mit erweiterten Funktionen ab ca. 50–100 € pro Monat, je nach Umfang und Fachrichtung. Einrichtungsgebühr: keine bis gering.


Doctolib (ehemals Doctory)

Was es ist: Doctolib ist europäischer Marktführer für Online-Terminbuchung im Gesundheitswesen. In Frankreich und Deutschland ist die Plattform bereits weit verbreitet. In Österreich ist Doctolib seit der Übernahme von Doctory aktiv und baut den Marktanteil kontinuierlich aus.

Vorteile:

  • Größte Plattform in Europa mit entsprechender Entwicklungsressource
  • Sehr benutzerfreundliches Interface für Patienten und Ärzte
  • Starke Terminerinnerungsfunktion, die No-Shows reduziert
  • Umfangreiche Kalenderverwaltung mit Mehrfach-Standorten und Team-Kalendern
  • Gute Sichtbarkeit durch das Doctolib-Patientenportal
  • App für Patienten (iOS und Android)

Nachteile:

  • Französisches Unternehmen – Datenspeicherung in der EU, aber nicht zwingend in Österreich
  • Höhere Kosten als kleinere österreichische Anbieter
  • Die Plattform-Logik bindet Patienten an Doctolib, nicht an Ihre Ordination
  • Integration in österreichische Praxisverwaltungssysteme noch nicht flächendeckend
  • Vertragsbindung von meist 12 Monaten

Ungefähre Kosten: Ab ca. 130–200 € pro Monat, je nach Paket und Fachrichtung. Einrichtungsgebühr: variabel, oft im Rahmen von Aktionen reduziert oder enthalten.


Offisy

Was es ist: Offisy ist eine österreichische Praxismanagement-Software, die weit über reine Terminbuchung hinausgeht. Die Software deckt Terminplanung, Patientenverwaltung, Honorarverrechnung und Dokumentenmanagement ab – Online-Terminbuchung ist ein Modul davon.

Vorteile:

  • Österreichisches Unternehmen, Serverstandort Österreich
  • All-in-one-Lösung: Terminbuchung, Abrechnung, Patientenverwaltung in einem System
  • DSGVO-konform, speziell für den österreichischen Gesundheitsmarkt entwickelt
  • Gute Integration der Online-Terminbuchung in den Praxisalltag
  • Automatische Terminerinnerungen
  • Schnittstelle zur e-card und zu österreichischen Abrechnungssystemen
  • Persönlicher Support auf Deutsch

Nachteile:

  • Kein eigenes Patientenportal – die Sichtbarkeit kommt nur über Ihre eigene Website
  • Höhere Einstiegshürde, weil Offisy eine vollständige Praxissoftware ist (nicht nur Terminbuchung)
  • Für Ordinationen, die bereits ein Praxisverwaltungssystem nutzen, bedeutet Offisy einen Systemwechsel
  • Weniger modern im Design als neuere Plattformen

Ungefähre Kosten: Ab ca. 70–150 € pro Monat für das Gesamtpaket, je nach Ordinationsgröße und gewählten Modulen. Einrichtung und Datenmigration: 200–500 €.


Appointmed

Was es ist: Appointmed ist ein österreichisches Online-Terminbuchungssystem, das gezielt für Gesundheitsberufe entwickelt wurde. Der Fokus liegt auf einfacher, schneller Terminbuchung ohne den Overhead einer vollständigen Praxissoftware.

Vorteile:

  • Österreichisches Unternehmen, Daten in Österreich gehostet
  • Speziell für Gesundheitsberufe entwickelt (Ärzte, Therapeuten, Zahnärzte)
  • Sehr einfaches, modernes Interface
  • Widget zur Integration in die eigene Website
  • Automatische Terminerinnerungen (E-Mail und SMS)
  • Kalender-Synchronisation mit Google Calendar, Outlook und Apple Calendar
  • Flexible Konfiguration von Terminarten, Dauern und Verfügbarkeiten
  • Kein Patientenportal, das Patienten von Ihrer Website weglockt

Nachteile:

  • Kein eigenes Patientenverzeichnis – Patienten finden Sie nicht über Appointmed, sondern nur über Ihre Website
  • Begrenzte Schnittstellen zu österreichischen Praxisverwaltungssystemen
  • Keine integrierte Abrechnung oder Patientenverwaltung
  • Für größere Gruppenpraxen möglicherweise zu schlank

Ungefähre Kosten: Ab ca. 30–80 € pro Monat, je nach Anzahl der Behandler und Funktionsumfang. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.


TerminOnline (Österreichische Ärztekammer)

Was es ist: TerminOnline ist das Online-Terminbuchungssystem der Österreichischen Ärztekammer, bereitgestellt über die Plattform arztsuche.at. Es ist speziell für Ärztinnen und Ärzte in Österreich konzipiert und direkt mit dem Ärzteverzeichnis der Kammer verknüpft.

Vorteile:

  • Offizielles Angebot der Ärztekammer – hohe Vertrauenswürdigkeit
  • Integration in arztsuche.at, das von vielen Patienten genutzt wird
  • Daten bleiben in Österreich, DSGVO-konform
  • Kostenlos oder sehr günstig für Kammermitglieder
  • Einfache Grundfunktionalität
  • Keine Vertragsbindung

Nachteile:

  • Funktionsumfang deutlich eingeschränkter als bei spezialisierten Anbietern
  • Weniger modernes Interface, Design nicht individuell anpassbar
  • Eingeschränkte Erinnerungsfunktionen
  • Keine SMS-Erinnerungen im Basispaket
  • Begrenzte Integrationsmöglichkeiten in die eigene Website
  • Weniger aktive Weiterentwicklung als bei kommerziellen Anbietern
  • Keine Schnittstellen zu den meisten Praxisverwaltungssystemen

Ungefähre Kosten: Für Ärztekammer-Mitglieder kostenlos oder stark vergünstigt (je nach Bundesland). Premium-Funktionen können geringe Zusatzkosten verursachen.

Der direkte Vergleich

Kriterium Latido Doctolib Offisy Appointmed TerminOnline
Herkunft Österreich Frankreich Österreich Österreich Ärztekammer AT
Patientenportal Ja Ja Nein Nein Ja (arztsuche.at)
Kosten/Monat 0–100 € 130–200 € 70–150 € 30–80 € 0 € (Mitglieder)
SMS-Erinnerungen Ja Ja Ja Ja Eingeschränkt
Website-Integration Ja Ja Ja Ja Eingeschränkt
Praxissoftware-Anbindung Teilweise Teilweise Umfangreich Begrenzt Begrenzt
Datenstandort Österreich EU Österreich Österreich Österreich
Vertragsbindung Variabel 12 Monate Variabel Monatlich Keine

Was Sie bei der Auswahl beachten sollten

Die Wahl des richtigen Anbieters hängt nicht nur von Features und Preisen ab. Vier Faktoren sind entscheidend:

1. Integration in Ihre bestehende Praxissoftware

Wenn Sie bereits ein Praxisverwaltungssystem nutzen (CGM, Innomed, Medistar oder andere), prüfen Sie zuerst, welche Terminbuchungssysteme eine Schnittstelle zu Ihrer Software bieten. Eine nahtlose Integration vermeidet Doppeleingaben und Fehler. Wenn Sie Termine im Buchungssystem annehmen, aber manuell in die Praxissoftware übertragen müssen, kostet das mehr Zeit, als es spart.

Praxis-Tipp: Fragen Sie direkt beim Anbieter Ihrer Praxissoftware nach, welche Terminbuchungssysteme unterstützt werden. Oft gibt es Partnerschaften, die nicht öffentlich beworben werden.

2. DSGVO und Datenschutz

Online-Terminbuchung verarbeitet personenbezogene Daten – Name, Kontaktdaten, Termingrund (oft mit Gesundheitsbezug). Datenschutz-Anforderungen, die erfüllt sein müssen:

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Anbieter – schriftlich, nicht nur per AGB-Verweis
  • Serverstandort in der EU, idealerweise in Österreich
  • Verschlüsselte Datenübertragung (SSL/TLS)
  • Löschkonzept für Patientendaten nach Ende der Behandlungsbeziehung
  • Keine Weitergabe von Patientendaten an Dritte zu Werbezwecken
  • Informationspflicht: Patienten müssen vor der Buchung über die Datenverarbeitung informiert werden (Datenschutzerklärung)

Alle hier vorgestellten Anbieter sind grundsätzlich DSGVO-konform – aber prüfen Sie die Details im jeweiligen AVV. Besonders bei internationalen Anbietern wie Doctolib lohnt sich ein genauer Blick auf Sub-Auftragsverarbeiter und Datenflüsse.

3. Kosten: Monatlich vs. pro Buchung

Manche Anbieter arbeiten mit Monatsgebühren, andere mit Kosten pro gebuchtem Termin. Rechnen Sie Ihr voraussichtliches Buchungsvolumen durch:

  • Geringe Buchungszahl (unter 50 pro Monat): Ein Pro-Buchung-Modell kann günstiger sein.
  • Hohe Buchungszahl (über 100 pro Monat): Eine monatliche Pauschale ist fast immer wirtschaftlicher.

Vergessen Sie nicht die versteckten Kosten: SMS-Erinnerungen werden bei manchen Anbietern separat berechnet (typisch: 0,08–0,15 € pro SMS). Bei 200 Terminerinnerungen pro Monat sind das 16–30 € zusätzlich.

4. Plattform vs. eigenständiges System

Der wichtigste strategische Unterschied: Plattformen wie Latido und Doctolib bringen Ihnen Patienten über ihr eigenes Portal – aber die Patienten gewöhnen sich an die Plattform, nicht an Ihre Ordination. Eigenständige Systeme wie Appointmed und Offisy binden Patienten an Ihre Website.

Empfehlung: Wenn Sie bereits eine gut besuchte Website haben, ist ein eigenständiges System sinnvoller. Wenn Sie noch keine oder kaum Online-Präsenz haben, kann ein Plattform-Anbieter kurzfristig Patienten bringen – langfristig sollten Sie aber in die eigene Website investieren.

Wie die Terminbuchung in Ihre Website integriert wird

Die technische Integration ist bei den meisten Anbietern unkompliziert. Die gängigen Methoden:

Eingebettetes Widget (iFrame oder JavaScript). Der Anbieter stellt einen Code-Snippet bereit, das Sie in Ihre Website einbauen. Der Buchungskalender erscheint direkt auf Ihrer Seite, ohne dass der Patient die Website verlässt. Das ist die empfohlene Methode, weil der Patient in Ihrer digitalen Umgebung bleibt.

Buchungsbutton mit Weiterleitung. Ein Button auf Ihrer Website leitet den Patienten auf die Buchungsseite des Anbieters weiter (z. B. termine.latido.at/dr-maier). Technisch einfacher, aber der Patient verlässt Ihre Website – das kostet Vertrauen und Conversion.

API-Integration. Für individuell entwickelte Websites (z. B. mit Next.js oder WordPress-Custom-Themes) bieten manche Anbieter APIs an, über die Sie die Terminbuchung vollständig in Ihr eigenes Design integrieren können. Das erfordert Entwicklungsaufwand, liefert aber das beste Ergebnis.

Worauf Sie achten sollten:

  • Funktioniert das Widget responsive (Smartphone, Tablet, Desktop)?
  • Lädt das Widget schnell, oder verlangsamt es Ihre Website?
  • Ist das Design des Widgets an Ihre Website anpassbar (Farben, Schriftarten)?
  • Wird der Patient auf eine externe Domain weitergeleitet (schlecht für Vertrauen und SEO)?

Google Business Profil: Manche Anbieter (insbesondere Doctolib und Latido) ermöglichen die direkte Integration eines Buchungslinks in Ihr Google Business Profil. Das ist ein echter Vorteil, weil Patienten direkt aus der Google-Suche heraus buchen können.

Welcher Anbieter passt zu welcher Ordination?

Einzelordination, Wahlarzt, wenig technisches Know-how: Appointmed oder Latido. Einfach einzurichten, faire Preise, österreichische Anbieter.

Gruppenpraxis mit mehreren Behandlern: Doctolib oder Offisy. Beide bieten Multi-Kalender, Team-Verwaltung und die Komplexität, die eine Gruppenpraxis braucht.

Ordination, die bereits Offisy als Praxissoftware nutzt: Die Online-Terminbuchung von Offisy aktivieren – die Integration ist nahtlos.

Budget-bewusste Kassenordination: TerminOnline der Ärztekammer als Einstieg. Kostenlos, funktional, aber eingeschränkt. Wenn die Anforderungen wachsen, auf einen spezialisierten Anbieter umsteigen.

Ordination mit starker Online-Präsenz und eigener Website: Appointmed oder eine API-Integration. Der Patient bleibt auf Ihrer Website, Ihre Marke steht im Vordergrund.

Häufige Fehler bei der Einführung

Zu viele Terminarten anbieten. Wenn Patienten zwischen 15 verschiedenen Terminarten wählen müssen, brechen sie die Buchung ab. Starten Sie mit 3–5 klar benannten Terminarten (z. B. „Erstordination", „Kontrolle", „Befundbesprechung", „Akut-Termin").

Keine Erinnerungen aktivieren. Automatische Terminerinnerungen sind der größte Vorteil der Online-Buchung gegenüber dem Telefon. Aktivieren Sie mindestens eine Erinnerung 24 Stunden vor dem Termin.

Online-Buchung nicht auf der Website bewerben. Der Buchungsbutton sollte auf jeder Seite sichtbar sein – idealerweise als fixer Button in der Navigation oder als prominenter Call-to-Action auf der Startseite.

Keine Pufferzeiten einplanen. Wenn Sie 30-Minuten-Termine ohne Puffer anbieten, wird Ihr Kalender lückenlos durchgebucht. Planen Sie 5–10 Minuten Puffer zwischen Online-Terminen ein, um Verzögerungen abzufangen.


Häufige Fragen

Brauche ich eine Online-Terminbuchung, wenn meine Ordination ohnehin voll ist? Ja – aber aus anderen Gründen. Auch bei voller Ordination reduziert die Online-Buchung das Telefonaufkommen erheblich. Ihre Ordinationsassistentin hat mehr Zeit für Patienten vor Ort statt am Telefon. Außerdem: Patienten empfinden eine Ordination mit Online-Buchung als moderner und professioneller.

Können Patienten über das System auch Termine absagen oder verschieben? Bei den meisten Anbietern ja. Das reduziert No-Shows zusätzlich, weil die Hürde für eine Absage niedriger ist als ein Anruf. Freigewordene Termine können automatisch wieder zur Buchung freigegeben werden.

Was passiert, wenn ein Patient einen Termin bucht, den ich nicht bedienen kann? Konfigurieren Sie Ihre Verfügbarkeiten sorgfältig: Welche Tage, welche Uhrzeiten, welche Terminarten. Die meisten Systeme erlauben es, bestimmte Zeitfenster für bestimmte Terminarten zu reservieren. Im Zweifelsfall können Sie mit einer manuellen Bestätigungsoption arbeiten – der Patient beantragt einen Termin, Sie bestätigen ihn.

Kann ich Online-Buchung und Telefon-Termine parallel anbieten? Unbedingt. Die Online-Terminbuchung ersetzt nicht das Telefon, sie ergänzt es. Viele Ordinationen reservieren einen Teil der Termine für Online-Buchungen und halten einen Teil für telefonische Vergabe frei. So bleiben Sie für alle Patienten erreichbar – auch für jene, die lieber anrufen.

Gibt es Fördermöglichkeiten für die Online-Terminbuchung? Für bestimmte Digitalisierungsprojekte besteht die Möglichkeit, eine Förderung zu beantragen. Dies ist individuell und nur nach persönlicher Absprache möglich – kontaktieren Sie uns für Details.

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