Wenn Patienten heute einen Arzt suchen, beginnen sie in den meisten Fällen bei Google. Nicht mit einem Anruf bei der Ärztekammer, nicht über Arztportale – sondern direkt in der Google-Suche. „Hausarzt in meiner Nähe", „Hautarzt Wien 1030", „Orthopäde Graz Kasse" – das sind die Suchanfragen, über die Patienten ihre nächste Ordination finden. Und was dabei als Erstes angezeigt wird, ist nicht die klassische Suchergebnisliste, sondern das sogenannte Local Pack: drei Karteneinträge mit Foto, Bewertungen, Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Diese Einträge stammen aus dem Google Unternehmensprofil – früher bekannt als „Google My Business".
Wer als Arzt in Österreich kein gepflegtes Google Unternehmensprofil hat, ist für einen großen Teil der suchenden Patienten schlicht unsichtbar. In diesem Artikel erfahren Sie, was das Google Unternehmensprofil ist, warum es gerade für Ärzte so wichtig ist und wie Sie es Schritt für Schritt einrichten.
Was ist das Google Unternehmensprofil?
Das Google Unternehmensprofil (Google Business Profile) ist ein kostenloser Dienst von Google, mit dem Unternehmen – und eben auch Ordinationen – ihren Eintrag in der Google-Suche und auf Google Maps verwalten können. Es ist im Wesentlichen Ihre digitale Visitenkarte bei Google.
Ein vollständig ausgefülltes Profil zeigt:
- Name der Ordination mit Fachrichtung
- Adresse und Standort auf Google Maps
- Ordinationszeiten inklusive besonderer Zeiten (Urlaub, Feiertage)
- Telefonnummer und Website
- Fotos der Ordination, des Teams und der Räumlichkeiten
- Bewertungen von Patienten mit Sternebewertung
- Beiträge und Neuigkeiten (vergleichbar mit einem Mini-Blog)
Google erstellt für viele Ordinationen automatisch einen Eintrag auf Basis öffentlich verfügbarer Daten. Das Problem: Diese automatisch generierten Einträge sind oft unvollständig, veraltet oder enthalten falsche Informationen. Wenn Sie Ihr Profil nicht selbst beanspruchen und pflegen, überlassen Sie Google die Kontrolle über den ersten Eindruck, den potenzielle Patienten von Ihrer Ordination bekommen.
Warum das Google Unternehmensprofil für Ärzte so wichtig ist
Es gibt drei zentrale Gründe, warum jeder niedergelassene Arzt in Österreich ein gepflegtes Google Unternehmensprofil haben sollte:
1. Lokale Sichtbarkeit in der Google-Suche
Google verwendet das Unternehmensprofil als primäre Datenquelle für lokale Suchergebnisse. Wenn ein Patient nach „HNO-Arzt Linz" sucht, entscheidet Google anhand mehrerer Faktoren, welche drei Ordinationen im Local Pack angezeigt werden. Die Vollständigkeit und Aktualität des Google Unternehmensprofils ist dabei einer der wichtigsten Rankingfaktoren.
Ordinationen ohne beanspruchtes Profil oder mit unvollständigen Angaben werden in der Regel gar nicht im Local Pack angezeigt – selbst wenn sie geografisch am nächsten liegen.
2. Vertrauen und Entscheidungsgrundlage für Patienten
Das Google Unternehmensprofil ist oft der erste Berührungspunkt zwischen Patient und Ordination. Noch bevor jemand Ihre Website besucht, sieht er Ihr Profil mit Fotos, Bewertungen und Öffnungszeiten. Ein professionell gepflegtes Profil mit aktuellen Fotos und guten Bewertungen schafft Vertrauen. Ein veraltetes Profil mit falschem Foto oder fehlenden Öffnungszeiten wirkt unprofessionell – auch wenn die Ordination selbst tadellos geführt wird.
3. KI-Sichtbarkeit
ChatGPT, Google Gemini, Perplexity und andere KI-Systeme greifen bei Arzt-Empfehlungen verstärkt auf Google-Daten zurück. Wenn ein Patient eine KI fragt „Welcher Augenarzt in Salzburg ist gut?", fließen die Informationen aus dem Google Unternehmensprofil – insbesondere Bewertungen, Fachrichtung und Standort – direkt in die Antwort ein. Ein vollständiges, gut gepflegtes Profil erhöht die Chance, von KI-Systemen empfohlen zu werden, erheblich.
Zusätzlich dienen die Daten aus dem Google Unternehmensprofil als Grundlage für strukturierte Daten, die sowohl Suchmaschinen als auch KI-Systeme verwenden, um Ihre Ordination korrekt einzuordnen und zu empfehlen.
Schritt-für-Schritt: Google Unternehmensprofil einrichten
Schritt 1: Prüfen, ob bereits ein Eintrag existiert
Bevor Sie ein neues Profil erstellen, sollten Sie prüfen, ob Google bereits einen Eintrag für Ihre Ordination angelegt hat. Suchen Sie dazu bei Google nach dem Namen Ihrer Ordination oder Ihrem Namen plus Fachrichtung und Ort (z. B. „Dr. Muster Hautarzt Wien").
Wenn rechts in der Suche ein Karteneintrag mit Ihrer Ordination erscheint, existiert bereits ein Profil. In diesem Fall müssen Sie es beanspruchen und nicht neu erstellen.
Schritt 2: Profil beanspruchen oder neu erstellen
Gehen Sie auf business.google.com und melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Falls Sie noch kein Google-Konto haben, erstellen Sie eines – idealerweise mit einer professionellen E-Mail-Adresse.
Wenn bereits ein Eintrag existiert, klicken Sie auf „Dieses Unternehmen beanspruchen" und folgen Sie dem Verifizierungsprozess. Wenn kein Eintrag existiert, klicken Sie auf „Unternehmen hinzufügen" und geben Sie Ihre Daten ein.
Wichtig: Verwenden Sie als Unternehmensnamen den offiziellen Namen Ihrer Ordination. Google hat strenge Richtlinien gegen sogenannte „Keyword-Stuffing" – also das Hinzufügen von Suchbegriffen zum Namen. „Dr. Maria Muster – Hautärztin" ist in Ordnung. „Dr. Maria Muster – Beste Hautärztin Wien Dermatologie Hautkrebsvorsorge" verstößt gegen die Richtlinien und kann zur Sperrung des Profils führen.
Schritt 3: Verifizierung abschließen
Google muss sicherstellen, dass Sie tatsächlich der Inhaber der Ordination sind. Dafür gibt es mehrere Verifizierungsmethoden:
- Postkarte: Google sendet eine Postkarte mit einem Code an die Adresse der Ordination. Das dauert in der Regel 5 bis 14 Tage.
- Telefon: In manchen Fällen bietet Google eine telefonische Verifizierung an. Sie erhalten einen Anruf mit einem Code.
- E-Mail: Selten, aber möglich – Google sendet einen Code an eine mit der Domain verbundene E-Mail-Adresse.
- Video-Verifizierung: Google fordert gelegentlich ein kurzes Video der Ordination an, um den Standort zu bestätigen.
Die Postkarte ist die häufigste Methode für Arztpraxen. Planen Sie also etwas Wartezeit ein. Bis die Verifizierung abgeschlossen ist, sind Änderungen am Profil nur eingeschränkt möglich.
Schritt 4: Kategorie richtig wählen
Die Wahl der richtigen Kategorie ist einer der entscheidendsten Schritte – und gleichzeitig der, bei dem die meisten Fehler passieren. Die primäre Kategorie bestimmt maßgeblich, für welche Suchanfragen Ihr Profil angezeigt wird.
Google bietet eine lange Liste vordefinierter Kategorien. Für Ärzte in Österreich sind folgende Kategorien relevant:
Primäre Kategorien (je nach Fachrichtung eine davon wählen):
- Arzt
- Allgemeinmediziner
- Hautarzt (Dermatologe)
- Augenarzt
- HNO-Arzt
- Orthopäde
- Internist
- Gynäkologe
- Urologe
- Kinderarzt
- Zahnarzt
- Chirurg
- Kardiologe
- Neurologe
- Psychiater
Zusätzliche Kategorien (bis zu 9 weitere möglich):
- Arztpraxis
- Medizinisches Zentrum
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst (falls zutreffend)
- Privatarzt (falls Wahlarzt)
Tipp: Wählen Sie als primäre Kategorie immer die spezifischste Bezeichnung Ihrer Fachrichtung. „Hautarzt" ist besser als „Arzt", weil Patienten spezifisch nach Fachrichtungen suchen. Als zusätzliche Kategorie können Sie dann noch „Arzt" oder „Arztpraxis" hinzufügen.
Schritt 5: Adresse und Einzugsgebiet festlegen
Geben Sie die vollständige Adresse Ihrer Ordination an – inklusive Stockwerk oder Türnummer, falls relevant. Google zeigt den Standort auf der Karte an, daher ist Präzision wichtig. Patienten, die mit Google Maps navigieren, sollten direkt vor Ihrer Tür ankommen.
Falls Sie Hausbesuche anbieten, können Sie zusätzlich ein Einzugsgebiet definieren. Das ist besonders für Ärzte relevant, die mobil arbeiten oder Patienten in einem bestimmten Umkreis betreuen.
Schritt 6: Ordinationszeiten eintragen
Tragen Sie Ihre regulären Ordinationszeiten ein – und halten Sie diese aktuell. Nichts frustriert Patienten mehr, als vor verschlossener Tür zu stehen, weil die Öffnungszeiten bei Google nicht stimmen.
Besonders wichtig für Ärzte:
- Ordinationszeiten mit und ohne Termin unterscheiden: Wenn Sie bestimmte Zeiten für Akutpatienten ohne Termin reservieren, können Sie das in der Beschreibung vermerken.
- Saisonale Änderungen: Wenn sich Ihre Zeiten regelmäßig ändern (z. B. Sommermonate), planen Sie feste Termine im Kalender, um die Google-Zeiten zu aktualisieren.
- Urlaub und Feiertage: Google bietet die Möglichkeit, spezielle Öffnungszeiten für Feiertage einzutragen. Nutzen Sie das. In Österreich suchen viele Patienten gerade an Feiertagen nach geöffneten Ordinationen.
- Telefonzeiten: Falls Sie feste Zeiten für telefonische Erreichbarkeit haben, können Sie diese unter „Weitere Öffnungszeiten" angeben.
Schritt 7: Fotos hochladen
Fotos sind einer der am stärksten unterschätzten Faktoren im Google Unternehmensprofil. Laut Google erhalten Unternehmen mit Fotos 42 % mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen und 35 % mehr Klicks auf die Website.
Welche Fotos sollten Sie hochladen?
- Außenansicht der Ordination: Damit Patienten den Eingang finden. Idealerweise bei Tageslicht aufgenommen.
- Empfangsbereich: Der erste Eindruck zählt. Ein heller, aufgeräumter Empfang wirkt einladend.
- Behandlungsräume: Zeigen Sie moderne, saubere Räumlichkeiten. Keine Patienten auf den Fotos (Datenschutz).
- Teamfoto: Ein Foto des Teams schafft Vertrauen und gibt der Ordination ein Gesicht.
- Porträtfoto des Arztes: Ein professionelles Porträtfoto sollte als Profilbild verwendet werden.
Wichtig: Verwenden Sie professionelle Fotos. Unscharfe Handy-Bilder oder dunkle Aufnahmen schaden mehr als sie helfen. Ein Fotograf kostet für eine Praxis-Fotosession in Österreich zwischen 200 und 500 Euro – eine Investition, die sich durch bessere Online-Sichtbarkeit schnell amortisiert.
Schritt 8: Beschreibung verfassen
Google bietet 750 Zeichen für die Unternehmensbeschreibung. Nutzen Sie diesen Platz sinnvoll:
- Beginnen Sie mit Ihrer Fachrichtung und Ihrem Standort: „Facharzt für Dermatologie in Wien Landstraße."
- Nennen Sie Ihre Schwerpunkte und besonderen Leistungen.
- Erwähnen Sie, ob Sie Kassenarzt oder Wahlarzt sind – das ist für viele Patienten eine entscheidende Information.
- Verwenden Sie natürliche Sprache, keine Keyword-Listen.
- Schreiben Sie für Patienten, nicht für Suchmaschinen.
Schritt 9: Zusätzliche Informationen ergänzen
Google bietet weitere Felder, die Sie ausfüllen sollten:
- Website-URL: Verlinken Sie auf Ihre Ordinationswebsite.
- Termin-URL: Falls Sie Online-Terminbuchung anbieten, hinterlegen Sie den Link.
- Attribute: Google fragt nach Barrierefreiheit, WLAN, Parkplätzen und ähnlichen Merkmalen. Füllen Sie alles aus, was zutrifft.
- Services/Leistungen: Listen Sie Ihre angebotenen Leistungen auf. Google zeigt diese im Profil an.
Häufige Fehler beim Google Unternehmensprofil für Ärzte
In der Praxis sehen wir bei Arzt-Profilen immer wieder dieselben Fehler. Hier die häufigsten – und wie Sie sie vermeiden.
Fehler 1: Profil erstellt, aber nie aktualisiert
Das häufigste Problem: Ein Profil wird einmal eingerichtet und dann vergessen. Nach zwei Jahren stimmen die Öffnungszeiten nicht mehr, das Profilbild zeigt den Vorgänger und die Telefonnummer ist veraltet. Google bewertet Aktualität als Qualitätssignal. Ein veraltetes Profil wird schlechter gerankt als ein regelmäßig gepflegtes.
Lösung: Setzen Sie sich einen monatlichen Reminder, um Ihr Profil zu überprüfen. Stimmen die Zeiten? Gibt es neue Bewertungen, die beantwortet werden sollten? Können Sie ein aktuelles Foto hinzufügen?
Fehler 2: Falsche oder zu allgemeine Kategorie
Viele Ärzte wählen als Kategorie nur „Arzt" statt der spezifischen Fachrichtung. Das Ergebnis: Bei der Suche nach „Dermatologe Wien" werden sie nicht angezeigt, weil Google nicht weiß, dass es sich um einen Hautarzt handelt.
Lösung: Wählen Sie die spezifischste Kategorie als primäre Kategorie. Prüfen Sie regelmäßig, ob Google neue Kategorien hinzugefügt hat, die besser passen.
Fehler 3: Keine Fotos oder schlechte Fotos
Ein Profil ohne Fotos wirkt unvollständig und unprofessionell. Schlimmer noch: Google lässt auch Nutzer Fotos hochladen. Wenn Sie keine eigenen Fotos bereitstellen, kann es passieren, dass als Hauptbild ein unscharfes Bild eines Patienten angezeigt wird – oder im schlimmsten Fall ein Foto der falschen Ordination.
Lösung: Laden Sie mindestens 5 bis 10 professionelle Fotos hoch. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Nutzer Fotos hochgeladen haben, die unpassend oder falsch sind, und melden Sie diese gegebenenfalls.
Fehler 4: Bewertungen ignorieren
Viele Ärzte lesen ihre Bewertungen nicht oder reagieren nicht darauf. Dabei zeigt Google auch potenziellen Patienten, ob und wie ein Arzt auf Bewertungen antwortet. Eine professionelle Antwort auf eine positive Bewertung stärkt das Vertrauen. Eine fehlende Reaktion auf eine kritische Bewertung lässt sie unkommentiert stehen.
Lösung: Antworten Sie auf jede Bewertung – positiv wie negativ. Bei negativen Bewertungen bleiben Sie sachlich und allgemein. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht dürfen Sie keine patientenbezogenen Details nennen. Eine gute Standardantwort wäre: „Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir nehmen Ihre Rückmeldung ernst. Bitte kontaktieren Sie uns direkt, damit wir das Anliegen persönlich klären können."
Fehler 5: Keyword-Stuffing im Unternehmensnamen
Google bestraft Unternehmensnamen, die mit Suchbegriffen vollgestopft werden. „Dr. Muster – Hautarzt Dermatologe Wien Hautkrebsvorsorge Laserbehandlung Akne" wird über kurz oder lang von Google abgestraft, und im schlimmsten Fall wird das gesamte Profil gesperrt.
Lösung: Verwenden Sie Ihren offiziellen Praxisnamen. Suchbegriffe gehören in die Beschreibung und in die Kategorien, nicht in den Namen.
Fehler 6: Doppelte Profile
Gerade bei Ordinationsübernahmen passiert es häufig, dass mehrere Profile für dieselbe Adresse existieren – eines vom Vorgänger und eines vom neuen Inhaber. Doppelte Profile verwirren Google und Patienten gleichermaßen und können dazu führen, dass keines der beiden gut gerankt wird.
Lösung: Suchen Sie gezielt nach doppelten Einträgen. Das alte Profil des Vorgängers sollte entweder gelöscht oder auf Sie übertragen werden. Google bietet dafür einen Prozess über den Support an.
Google Unternehmensprofil laufend pflegen
Das Einrichten des Profils ist nur der erste Schritt. Der eigentliche Wert entsteht durch regelmäßige Pflege:
Beiträge veröffentlichen. Google bietet die Möglichkeit, Beiträge direkt im Profil zu veröffentlichen. Das können Neuigkeiten, Hinweise zu Urlaubszeiten, saisonale Gesundheitstipps oder Informationen zu neuen Leistungen sein. Beiträge signalisieren Google, dass das Profil aktiv gepflegt wird, und sie geben Patienten einen zusätzlichen Grund, Ihre Ordination zu wählen.
Fragen und Antworten nutzen. Im Google Unternehmensprofil können Nutzer Fragen stellen. Diese Fragen – und Ihre Antworten – sind öffentlich sichtbar. Leider kann auch jeder beliebige Nutzer Antworten verfassen. Überwachen Sie diesen Bereich regelmäßig und beantworten Sie Fragen selbst, bevor es jemand anderes tut.
Statistiken auswerten. Google stellt umfangreiche Statistiken bereit: Wie viele Personen haben Ihr Profil gesehen? Wie viele haben nach einer Wegbeschreibung gefragt? Wie viele haben angerufen? Diese Daten helfen Ihnen zu verstehen, wie Patienten Sie finden und wo es Optimierungspotenzial gibt.
Konsistente Daten sicherstellen. Die Informationen in Ihrem Google Unternehmensprofil sollten exakt mit den Angaben auf Ihrer eigenen Website und in der Ärztekammer-Datenbank übereinstimmen – ebenso auf etwaigen Drittplattformen, auf denen Sie gelistet sind. Unterschiedliche Telefonnummern, abweichende Schreibweisen des Namens oder unterschiedliche Adressen verwirren nicht nur Patienten, sondern auch Google. Konsistente Daten über alle Plattformen hinweg sind ein wichtiger Faktor für gutes lokales Ranking.
Das Google Unternehmensprofil als Teil Ihrer Online-Strategie
Das Google Unternehmensprofil ist kein Ersatz für eine eigene Website – aber es ist eine wichtige Ergänzung. Zusammen bilden sie das Fundament Ihrer Online-Präsenz als Arzt in Österreich:
- Ihre Website liefert ausführliche Informationen zu Ihren Leistungen, Ihrem Team und Ihrer Ordination. Sie ist der Ort, an dem Patienten sich im Detail informieren.
- Ihr Google Unternehmensprofil sorgt dafür, dass Patienten Sie überhaupt finden – in der Google-Suche, auf Google Maps und zunehmend auch über KI-gestützte Empfehlungen.
Beide zusammen – eine gut optimierte Website mit den richtigen strukturierten Daten und ein vollständiges Google Unternehmensprofil – maximieren Ihre Sichtbarkeit sowohl in der klassischen Google-Suche als auch bei KI-Systemen. Denn KI-Sichtbarkeit basiert nicht auf einem einzelnen Faktor, sondern auf dem Zusammenspiel aller digitalen Berührungspunkte Ihrer Ordination.
Fazit
Das Google Unternehmensprofil ist für Ärzte in Österreich kein optionales Marketing-Tool – es ist die Grundlage lokaler Online-Sichtbarkeit. Ein vollständig eingerichtetes, regelmäßig gepflegtes Profil mit der richtigen Kategorie, aktuellen Öffnungszeiten, professionellen Fotos und aktiver Bewertungspflege verschafft Ihnen einen klaren Vorteil gegenüber Kollegen, die dieses Thema vernachlässigen.
Die Einrichtung dauert etwa 30 bis 60 Minuten – plus die Wartezeit für die Verifizierung. Die laufende Pflege erfordert vielleicht 15 Minuten im Monat. Gemessen an der Wirkung auf Ihre Patientengewinnung ist das eine der effizientesten Investitionen, die Sie in Ihre Ordination tätigen können.
